Historie

Historie


1806 wurde der Hof aus der Ortschaft Sillerup ausgesiedelt und erhielt die Bezeichnung Barslund. In den folgenden 100 Jahren wurde der Hof von verschiedenen Familien bewirtschaftet. Da die Wege weit und die Böden unfruchtbar waren, fanden häufige Besitzerwechsel statt.


1911 kauften Carsten Andresen und seine Frau Marie, geb. Lützen den Betrieb. Über die Jahre wurden die Gebäude erneuert und erweitert und die Flächen durch den zusätzlichen Einsatz von Dünger und die fortschreitende Technisierung der Landwirtschaft fruchtbarer gemacht.


1939 zogen die drei Söhne Thomas, Nicolaus und Andreas in den Krieg. Nur Nicolaus kehrte 1945 wieder heim und übernahm 1955 mit seiner Frau Anna, geb. Petersen-Schmidt den Hof.


Die folgenden Jahre waren geprägt vom Wirtschaftswunder und der weiteren Mechanisierung der Landwirtschaft: Der erste Trecker wurde angeschafft und die Pferde verließen den Hof. Die Stallungen und Scheunen wurden größeren Tierbestände und Erntemengen angepasst.


1956 wurde Sohn Carsten geboren, ein Jahr später Tochter Christa.


1973 wurde der erste Stall auf Spaltenboden und Gülle umgebaut. Das war ein großer Fortschritt, da in der Folge das Streuen und Misten der Tiere wegfiel.


1984 wird der erste Laufstall für die Milchkühe gebaut. In diesem werden dann 60 Kühe gehalten und gemolken.


1988 übernimmt Carsten mit seiner Frau Erika, geb. Thimsen den elterlichen Betrieb, den er seit 1976 bereits gepachtet hatte. 1980 wurde Sohn Thomas geboren, 1984 die Söhne Michael und Marco.


1989 bringt Erika ihren elterlichen Betrieb mit ein. Die Fläche erhöht sich auf über 100 ha und es werden ca. 90 Kühe gemolken. In den folgenden Jahren können immer wieder Flächen hinzugepachtet oder gekauft werden, so dass sich auch die Tierzahl weiter erhöht, so dass es notwendig wird, den bestehenden Kuhstall 1992 auf 130 Plätze zu erweitern, und 2006 einen neuen Kuhstall zu bauen. Im gleichen Jahr geht Sohn Thomas mit Carsten eine GbR ein, in der beide zu gleichen Teilen beteiligt sind.


2009 kann der Betrieb eines Nachbarn hinzugekauft werden, so dass nun auf beiden Standorten 320 Kühe gemolken werden können. Die Nutzfläche erhöht sich auf 290 ha.


2013 wird eine kleine Wasserbüffelherde in Nordrhein-Westfalen gekauft und in der Folge mit der Direktvermarktung von Fleisch ein weiterer Betriebszweig aufgenommen.